3. Eng sécher Gemeng

Sicherheit gehört zur Lebensqualität. Besonders die vom Autoverkehr ausgehenden Gefahren sind zu minimieren. Ein sicherer Schulweg ist besonders für unsere Jüngsten wichtig.

Auch in Zukunft wird bei der Neugestaltung von Straßen und Plätzen die Sicherheit der Fußgänger oberste Priorität haben (Bauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung, Anlegen von Bürgersteigen, Beleuchten von Fußgängerüberwegen…).

Durch bauliche und reglementarische Maßnahmen wollen wir das Verkehrsaufkommen in unseren Ortschaften mindern. Dies gilt besonders für die Spitzenstunden, wo unsere Ortschaften als „Schleichweg“ oder Abkürzung genutzt werden auf dem Weg zur Arbeit.

Wir wollen einen Verbindungsweg für Fußgänger und Radfahrer zwischen Hobscheid und Eischen einrichten („Mobilité douce“).

Vor kurzem wurden, nach den Vorschlägen eines spezialisierten Planungsbüros, 30er-Zonen in den Dorfzentren und Wohnsiedlungen eingeführt. Diese werden auf ihre Wirksamkeit hin überprüft und gegebenenfalls angepasst und ausgeweitet. Dies geschieht unter Einbindung der jeweiligen Anrainer.

Auf den Staatstrassen (CR) sind 30er-Zonen nur auf kurzen Abschnitten erlaubt.

In Hobscheid wird im Kontext der Neugestaltung der Durchgangsstraße, an der die Arbeiten begonnen haben, eine 30er-Zone in der Dorfmitte umgesetzt (Fahrbahnerhöhung).

Die Durchgangsstraße in Hobscheid wird neugestaltet ab Kreuzerbuch bis zur Ausfahrt nach Steinfort. Ziel ist die Verbesserung der Sicherheit und der Lebensqualität der Anrainer. Verbreiterung der Bürgersteige, zentrale Grünstreifen, die entsprechende optische Gestaltung sowie die oben erwähnte 30er-Zone sollen die Geschwindigkeit drosseln. Die Durchfahrt wird weniger „attraktiv“ sein, besonders für Autofahrer, die hier einen „Schleichweg“ gefunden haben. Das Verkehrsaufkommen wird gemindert.

Auf der Staatsstraße durch Eischen soll eine 30er-Zone ab der Eisch-Brücke Richtung Zentrum entstehen. So verbessern wir die Sicherheit im Kreuzungsbereich nahe dem Gemeindehaus und in der anschließenden Kurve.

Rettungsdienste

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes über den nationalen Rettungsdienst werden die örtlichen, bis jetzt von den Gemeinden organisierten und finanzierten Feuerwehren und Rettungsdienste, in ein staatliches „Etablissement public“ („Corps grand-ducal d’incendie et de secours“) überführt. Die Gemeinden finanzieren den nationalen Dienst durch eine pro Einwohner berechnete Abgabe.
Unser lokaler Feuerwehr- und Rettungsdienst hat stets eine vorbildliche Arbeit geleistet. Den Verantwortlichen und Mitarbeitern gebühren unser Respekt und Dank. Wissend um die Wichtigkeit eines gut funktionierenden Rettungsdienstes haben wir unser lokales Korps bestmöglich ausgestattet.

Auch in Zukunft wollen wir die Freiwilligenarbeit im Rettungswesen unterstützen, da wir ihren Wert kennen und schätzen. Wir wollen die Nachwuchsarbeit lokal weiter fördern.
Wir setzen uns ein, dass das in unserer Gemeinde 2014 eingeführte „First Responder“-Projekt weitergeführt wird. Hier handelt es sich um eine erste Versorgung von Patienten, noch vor Eintreffen eines Notarztes oder eines Krankenwagens. Dies ist möglich durch die örtliche Präsenz von den derzeit 20 freiwilligen „First Responder“. Wir setzen auch weiterhin auf die Motivation dieser Helfer, deren Einsätze im wahrsten Sinne des Wortes schon Leben gerettet haben.

Hochwasserschutz

Durch verschiedene Maßnahmen in den vergangenen Jahren wurde die Hochwasserproblematik sowohl in Eischen (Denn, rue Clairefontaine, Grand-rue, rue de Waltzing) als auch in Hobscheid (rue de l’Eau) wesentlich entschärft.

Im Zusammenhang mit dem geplanten Bau der Senioreninfrastruktur in Eischen ist eine Renaturierung der Eisch vorgesehen. Das hier entstehende zusätzliche Stauvolumen wird bei Hochwasser die Situation im Zentrum von Eischen weiter entlasten.

Bei Bauprojekten, auch ausserhalb unserer Gemeinde, u.a. im belgischen Grenzgebiet, welche durch Versiegelung eine erhöhte Wasserzufuhr in die Eisch bedeuten könnten, werden wir die nötigen Kompensierungsmassnahmen einfordern.